Ihr könnt die Konspirativen KüchenKonzerte auf keinem eurer TV-Kanäle finden? Oder habt sie gar verpasst? Keine Sorge, wir servieren sogar ins Netz, ihr könnt alle Folgen ort- und zeitsouverän nachschauen.
Und wer seine Augäpfel lieber mit YouTube und Co. füttert, der findet die entsprechenden Links rechts nebenan. Klickt euch satt!
Tote Vögel von der Straße schaben und auf einem selbst angelegten Tierfriedhof beerdigen oder in der Begegnungsstätte Neuschönningstedt weiße Keramikhasen mit Wasserfarbe braun anmalen – so sahen die Sommerferien meiner Kindheit aus.
Vollkommen andere Möglichkeiten bietet vom 2. bis 7. August wieder das Wilhelmsburger Lüttville, die kleine Tochter vom Musikfestival Dockville. Statt Omas überfallen, Playstation spielen oder was Kinder augenblicklich sonst noch so tun, kann sich der Nachwuchs im Alter von 6-14 Jahren hier künstlerisch ausprobieren:
Die Ferienfreizeit bietet rund 120 Kindern ein umfangreiches Angebot mit bis zu 12 unterschiedlichen Kreativ-Workshops, die von Pädagogen, Künstlern des Dockville Festivals und Handwerkern betreut werden. Die Lütten erschaffen in den Workshops eigene Kunstwerke, die am letzten Lüttville-Tag der Öffentlichkeit bei einem großen Abschlussfest präsentiert werden. Den Rest lesen »
“Hunger!” wimmert Estuars einziges weibliches Mitglied leise während ihres Auftritts. Da kann man als Cutter ja richtig Mitleid kriegen! Wenigstens die “High Heels” will ich der kleinen Helena nicht verwehren… Also: Dann legt euch nochmal ins Zeug, ihr Flusspiraten!
Im Juli zieht es die Menschen ans Meer oder mindestens ans nächste Baggerloch. Aber die Konspirative KüchenBrigade bleibt artig da, wo sie hingehört und holt mit den hanseatischen Cabaret Rockern Estuar und dem Contra-Kubisten Jakobus Siebels stilechtes maritimes Flair in die heimische Kombüse.
Wer bei Estuar nur an eine Flussmündung denkt, hat zwar damals in Geometrie gut aufgepasst, aber hat wohl das letzte Jahr in Sachen Populärmusik voll verpennt! Durch ihre appetitanregenden Liveauftritte und ihren Erstling Felicium haben sie dem Chefkoch mächtig Hunger gemacht. Da war ihr Kommen die unausweichliche Konsequenz. Und ob der Güte ihrer Musik wohl auch der Essenswunsch: Wieder mal Bulette. Schönen Dank!
„Den Traum in Ocker“ (Zitat Geli Fuchs) hat kein geringerer als Jakobus Siebels gemalt. Zu dem ist fast alles gesagt und geschrieben. Aber wer ahnt schon, dass der waschechte Ostfriese in seinem feinsten Zwirn erscheint, Yogitee trinkt, unentwegt stinkende Kunstköder bauen will und aus Lüttville-Plakaten Papierschiffchen bastelt? Unterbrechen lässt er sich nur durch einen großen Moment der deutschen Fernsehgeschichte: Für fünf Minuten darf er über das wirklich wichtige Thema des Lebens sprechen – Angeln! Den Rest lesen »
Um das Wasser ragen sich viele Mythen. Manch ein Wässerchen soll ein eigenes Gedächtnis haben und so genanntes Levitiertes Wasser – bei Vollmond abgefüllt – soll helfen, die Energien des Körpers in richtige Bahnen zu bringen. Man kann mit Wasser aber auch einfach nur Kartoffeln kochen oder seinen Durst stillen. Für die Kartoffeln nehmen wir das wilhelmsburger Leitungswasser aus der Süderelbmarsch. Für den Durst genehmigen wir uns gerne eine Flasche des neuen Quellwassers von Viva con Agua. Das verspricht zwar keine Erleuchtung aber zumindest eine gute Tat. Denn ein Großteil der Gewinne aus dem Wasserverkauf fließt direkt in langfristig angelegte Trinkwasserprojekte von Viva con Agua. Dazu gehören zum Beispiel der Bau von Brunnen in Äthiopien oder eine Trinkwasseranlage in Ecuador. Hier wird das Wasser laut Benjamin Adrion, Gründer der Trinwasserinitiative, nicht privatisiert sondern sozialisiert. Um die Ecke gedacht spenden also alle Quellwasser-Trinker bei jedem Schluck einen ebensolchen an diejenigen, die keinen klar sprudelnden Wasserhahn zu Hause haben. Wir meinen: Flasche auf und laut (mit Kohlensäure) oder leise (ohne Kohlensäure) am Wasser von Viva con Agua erfreuen!
Jubel, Trubel, Heiterkeit – in Marcos Küche herrscht der Frohsinn. Der Grund: Die Konspirativen KüchenKonzerte wurden vergangene Woche mit dem Sophie-Medienpreis, dem Michelinstern für digitale Festbanketts, veredelt. Mit der „Sophie“ werden all jene Medienschaffenden geehrt, die sich dem verantwortungsvollen Journalismus verdient machen und gesellschaftliche und politische Probleme aufgreifen… O.K. – aber warum haben wir die dann bekommen? Weil wir eben jenes tun. Zum Beispiel in Folge 7, wo Professor Ton Matton und Bernadette la Hengst das Thema „Klima“ mit elektronischen Eskapaden frisch und heiß servierten. Diese Sendung wurde dank Ton Mattons Duchamp-2.0-Reloaded-Stromerzeuger komplett mit grünem Strom gedreht. Insgesamt ein gelungenes Menü in 5 Akten. Finden nicht nur wir. Finden auch die Leute vom Medienpreis. Danke! Wir feiern weiter.
@komplizin das ist wohl leider so ueblich! naja. auf der tour ist er ja mit band unterwegs.die werden dann wohl fuer ameksamkeit sorgen! #3 Stunden her
@komplizin und wie war es nun mit den herren? #4 Stunden her
ESTUAR - fury http://bit.ly/bc7uwG zarte saengerin an knackiger band = wohlschmeckende musik! #6 Stunden her
am freitagn um 22.30uhr spielt CÄTHE SIELAND auf dem dockville gelaende. hier und jetzt ist sie aber in unserer kueche http://bit.ly/bzO3ZQ#28.07.2010
die Konspirativen KüchenKonzerte gibt es natuerlich auch auf facebook! schmeckt mal hier: http://bit.ly/a6wkiv#28.07.2010