Heißer Scheiß live serviert: Konspirative Küchenkonzerte!

Zutaten

  • Kartoffeln
  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • Wildpilze
  • Weißwein
  • Sahne
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

„Kommt nicht ab vom Wegesrand!“ Das sprach die Frau Mama, als sie die jungen Köche zum Zutaten Sammeln in den Wald schickte. Doch für die Wildpilze müssen schon einige Risiken eingegangen werden.

Die Kochstelle des Hauses muss einem Gemetzel stand halten, denn für die Röstis müssen die Kartoffeln so richtig in die Mangel genommen werden. Gemüsefolter könnte man es auch nennen. Als Erstes werden sie gehäutet, dann aufs Reibeisen gelegt und zum Schluss ordentlich gewürzt, damit sie in der Pfanne auch was hergeben. Das Ganze schön durchbraten und fertig.

Nun kommt es zum kniffligen Teil dieser Kochodyssee: der Gang in den Wald.

Mit einem kleinen Körbchen ausgerüstet geht es weit weg von jeglicher Zivilisation, hinein in den Wald zu den übelsten Kreaturen. Hier gilt es, zwischen Wolf und Made, ein paar eukaryotische Lebewesen zu finden, die frisch Rotkäppchens Korb entsprungen sein könnten! Sammelt sie und lauft um euer Leben, denn wer des Waldes Kinder stört, der hat nicht auf Muttis Warnung gehört!

Und fühlt ihr euch vom Mut verlassen, so werden euch Die Sterne den Weg zurück in die Küche leuchten.

Zurück an der heimischen Kochstelle, werden Zwiebeln und Knoblauch geschält, kleingewürfelt und etwas angebraten. Dann kommen die Wildpilze mit ins Pfännchen und alles wird mit einem schwungvollen Tropfen Weißwein abgelöscht. Damit niemand einen Schwips bekommt, darf sich das Gebräu noch etwas von der Wärme reduzieren lassen. Zur Abrundung einen Klacks Sahne drauf, etwas würzen (z.B. Mit Schnittlauch und Petersilie) und abbinden.

Lasst´s euch schmecken!