Heißer Scheiß live serviert: Konspirative Küchenkonzerte!

Zutaten

  • Zwiebeln
  • Knoblauch
  • einen Haufen Tomaten (frische vom Strauch plus geschälte aus der Dose plus passierte von sonst woher …)
  • Getrocknete Chilis
  • Zitronen- und Limettenschalenstreifen
  • Salz und Pfeffer
  • Majoran, Oregano, Petersilie
  • Zucker
  • Olivenöl
  • Reis
  • ein ganzer Hammel am Spieß

Zubereitung

Olivenöl ist das Alpha der griechischen Küche! Deshalb reichlich davon in den Topf und die wie zufällig dahin gewürfelten Zwiebeln nebst Knoblauch darin anschwitzen. Nun geht es den frischen Tomaten
an den weichen Laib! Auch sie werden gnadenlos in den Topf gewürfelt. Eine Ouzolänge warten, die geschälten Tomaten aus der Dose temporär befreien, nur um sie zu ihren frischen Freunden in den Topf zu sperren. Nach einer kleinen Weile auch die passierten Tomaten mit ihren Leidensgenossen im Topf vereinen. Mit Chilis, Zitronen- und Limettenschalenstreifen der schon farbenfrohen, aber noch geschmacksneutralen Pampe Pepp geben und mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Das Ganze in Ruhe aufkochen lassen und sich derweil den philosophischen Grundsätzen der Stoiker annähern! Mit dem Pürierstab alles zu einer homogenen Masse zerkleinern und mit Oregano, Majoran und gehackter Petersilie verfeinern. Wie man Reis kocht, weiß jeder (Mit dem Reiskocher natürlich!). Und für den ganzen Hammel am Spieß mussten wir nur exakt ein Mal telefonieren. Das schafft Ihr auch!

Konspirativer Zusatz: Solltet auch Ihr mal ein 12-köpfiges Streicherensemble in der Küche haben, die „Aurora“ von Xenakis spielen, und Künstler zu Gast, die dazu Feuer in der Pfanne sehen wollen: Flambiert einfach ein paar ordinäre Zwiebelringe mit 40% Weinbrand und kippt sie in die Sauce! Noch Tage danach werden die glücklichen Esser zu euch kommen und sich nach dem „gewissen Extra“ erkundigen … Bei uns monierte nur Roger Willemsen: „Das waren keine kleinen Brutzelgeräusche, das übertönte zum Teil die Glissandi!“ - Nachschlag wollte er trotzdem.