Heißer Scheiß live serviert: Konspirative Küchenkonzerte!

Zutaten

  • Frischer Tau von den Wiesen
  • Kräuter (aus ökologischem Landbau und Wildsammlung)
  • Blüten (aus ökologischem Landbau und Wildsammlung)
  • Wasserkocher
  • Internet

Zubereitung

Als erstes wird der Tau benötigt, der frisch von den Wiesen kommen sollte. Damit die Beschaffung der Zutaten nicht zu lange dauert, werden im gleichen Vorgang auch Kräuter und Blüten gesammelt. Wir empfehlen hierfür einen Ausflug ins Allgäu. Wer den Wecker nicht gehört und sich weder mit Heidi noch mit Biene Maja auf einer Blumenwiese getroffen hat, der muss leider Karel Gottes auf das kalkige Leitungswasser aus dem Bad oder der Küche umsteigen und Blumen und Unkraut vom Wegesrand pflücken (bitte an der größten Kreuzung, die ihr finden könnt) und danach trocknen lassen. Nun wird der frische Tau (oder das kalkige Leitungswasser) in einen Wasserkocher befördert und zum Brodeln gebracht. Derweilen müssen die getrockneten Kräuter und Blüten in einen leeren Teebeutel gegeben werden, um anschließend locker leicht am Rande einer Teekanne baumeln zu können. Hat der Wasserkocher seine maximale Leistungsfähigkeit an den Tag gelegt, dann den Inhalt zart und behutsam die Kanne fließen und mit den Kräutern in Kontakt treten lassen. Der Mische viel Zeit zum Ziehen geben und nach Abkühlung nochmal in den Kühlschrank befördern.
Prost, oide Wuaschdhaut!

PS.: Die Idee für dieses Erfrischungsgetränk lieferte übrigens niemand anderes als Tobias Rehberger, der den Chefkoch nicht nur ins Allgäu, sondern auch schon nach Japan schickte, um illegales Rindfleisch zu beschaffen – welch Gruß von der Kunst. Wer das Unmögliche trotzdem möglich machen möchte, sollte hier mal vorbeischauen!