Heißer Scheiß live serviert: Konspirative Küchenkonzerte!

Zutaten Wildterrine

  • Schalotten
  • Braune Champignons
  • Sahne
  • Butter
  • Wildschweinfleisch
  • Geflügelleber
  • Durchwachsender Speck
  • Cognac
  • Gelatinepulver
  • Pastetengewürz
  • Salz und Pfeffer
  • Entenleberpastete

Zutaten Marinierte Bohnen

  • Bohnen
  • Essig
  • Schalotten
  • Kerbel
  • Salz und Pfeffer
  • Senf (scharf)

Zutaten Senf-Schmand-Soße

  • Schmand
  • Senf (scharf)
  • Salz und Pfeffer
  • Zucker

Zubereitung

Wer es stilecht mag, suche sich vor der Küchenarbeit einen Jäger seines Vertrauens, harre mit ihm (oder ihr) in Moosduft und Morgentau aus bis das geeignete Stück Wild vorbeistreift und dann… Halali!
Alle Feiglinge beginnen erst an dieser Stelle mit Zutaten aus dem Supermarkt und Wildhandel. Zum Einstieg wird alles, was Mutter Natur auf und in der Erde sorgfältig hat wachsen lassen, wieder zerlegt, mit Butter beschmiert und gebraten. Namentlich die Pilze und Schalotten danach mit Sahne fünf Minuten lang mittelheiß verwöhnen.
Dann geht’s ans Einzumachende: Das Federvieh-Entgiftungsorgan, das Fleisch der Supersau und den Speck in den laufenden Mixer gleiten lassen, bis eine schöne Farce entstanden ist. Die Schalotten-Pilzmischung, Cognac, Pastetengewürz, Knochenpulver, Pfeffer und Salz machen die Masse perfekt. Die Entenleberpastetenwürfel werden am Ende mit viel Gefühl darunter gehoben, bevor sich der Fleischteig in einer Terrinenform, mit Alufolie bedeckt, drei Stunden bei 110 Grad in seine quadratische Form begibt.

Nur grellgrünes Gemüse kann den pürierten Wildtierscheiben auf dem Teller Ehre erweisen. Also gilt es die Bohnen nach dem Kochen mit Eiswasser zu erschrecken. Dann werden sie mit Essig, Schalotten, Kerbel, Senf, Salz und Pfeffer parfümiert. Ein Klecks aus Schmand mit Senf, Pfeffer und Salz setzt dem Ganzen die Krone auf.

Guten Appetit und Waidmanns Heil!