Heißer Scheiß live serviert: Konspirative Küchenkonzerte!

Endlich spricht es mal jemand aus: Es ist das Äußere was zählt! „Weil mich die Frage interessiert, was die Oberfläche eines Kunstwerks für einen Einfluss auf seine Wirkung hat“, sagt der Bildhauer Tobias Rehberger. Raumfüllende Installationen sind sein Fachgebiet, Design die heimliche Leidenschaft. Was er in den Museen dieser Welt präsentiert, kann riesenhaft und bunt sein wie die Caféteria von Venedig 2009, für die er als bester Künstler mit dem goldenen Löwen geehrt wurde, oder aber auch nur vermutet existent wie die Unterwäsche, die er für die Aufseher der Biennale kreierte, oder der Maserati, den er im Kunstverein Münster in einer Kiste versteckte. Seit 1999 kann man von Tobias auch lernen und zwar an der Städelschule in Frankfurt/Main, deren Prorektor er auch ist und wo er bei Thomas Bayrle und Martin Kippenberger studierte.

Licht und Schatten lagern in Tobias preisgekrönter Überraschungstüte ebenso wie verschlungene Oberhausener Brücken, Blumenvasen und die Beschäftigung mit dem Thema Kontrollverlust. Man weiß also nur selten, was man bekommt, wenn man Tobias zu sich einlädt – aber man kann sich sicher sein, dass es gut aussehen wird.
An dieser Stelle seien auch noch drei kleine Geheimnisse verraten. Geheimnis 1: Der Genießer legt nicht nur Wert auf gute Musik, sondern auch auf ebensolches Essen. Geheimnis 2: Der leidenschaftliche Frankfurter spielt fantastisch Tischtennis. Geheimnis 3: Tobias selbstkreierten Eistee kann (und sollte!) man hier bestellen!

www.tobias-rehberger.de